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"Warum gibt es eigentlich noch kein Deutsches Fachbuch
zum Thema Usability, bei dem auch und gerade Anfänger
und Fachfremde von Usability-Profis in der Praxis erprobte
Tipps zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung
von Projekten im Bereich Gebrauchstauglichkeit erhalten?"
Diese Frage führte zu "Usability praktisch umsetzen",
einem Autoren-Band, der es sich zu Ziel gesetzt hat die eingangs
beschriebene Lücke zu füllen.
Der UE-Management-Beitrag
Im Rahmen des Buchs sollte auch eines der Hauptprobleme,
mit denen Usability-Professionals sich beinahe täglich
auseinandersetzen müssen, diskutiert werden: Wie vermittelt
man eigentlich Kunden bzw. Vorgesetzten, dass es sich für
deren Unternehmen bzw. dem Arbeitgeber überhaupt lohnt,
Usability-Projekte durchzuführen?
Mit dieser Thematik beschäftigt sich Kapitel 3, "Usability
als Investition" von UE-Management-Inhaber Ralph
Hinderberger. Dort soll aufgezeigt werden, dass sich Usability
als qualitätssichernde Maßnahme rechnet -
und zwar auf Euro und Eurocent. Eingeflossen sind bei dieser
Betrachtung mehr als drei Jahre
Praxiserfahrung in der Telekommunikation, die sich UE-Management
erworben hat.
Zunächst wird im Beitrag die notwendige Erkenntnis
vermittelt: Usability-Kosten-Nutzen-Berechnungen sind für
alle Beteiligten nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein
Gewinn. Denn das ökonomische Potential, welches Usability
und User Experience beim Einsatz angemessener Methodologien
freisetzen kann, ist durchaus bemerkenswert. Und es trägt
zur allgemeinen Akzeptanz von Usability bei, wenn sich Usability-Professionals,
Produktmanager und technische Projektleiter dies von Zeit
zu Zeit verdeutlichen.
Anschließend geht es darum, wie man einen ersten
Usability-Business-Case modellieren
kann. Dazu sind Basis-Kenntnisse finanzieller Metriken wie
Total Cost of Ownership (TCO), Return on Investment (ROI)
etc. notwedig, die ebenfalls in dem Beitrag vermittelt werden
sollen. Doch Vorsicht: Es handelt sich nur um einen Schnelleinstieg
in die Thematik. Falls man sich mit dem Thema "finanzielle
Metriken" z. B. als BWL-Student beschäftigt, reichen
die dort vorgestellten Ansätze bei weitem nicht aus.
Im letzten Schritt geht es dann um die Durchführung
eines Abgleichs von Business-Zielen mit Usability-Maßnahmen,
also um User Experience Management.
Hierzu werden zunächst die jeweiligen Primärziele
korrelliert, um dann per Benutzertest eine Überprüfung
sowohl der erreichten Business- wie auch Usability-Ziele
durchzuführen. Hierzu werden im Beitrag spezielle Usability-Projektmanagement-Werkzeuge
wie die Usability-Entscheidungsmatrix vorgestellt, die der
Projektleitung eine Abwägung von Aufwand zu Nutzen
für notwendige Änderungsmaßnahmen ermöglicht.
Weitere Informationen
Auf www.usability-umsetzen.de
finden Sie neben einem detaillierteren
Inhaltsüberblick
und
Leseproben auch eine Vorstellung
der Autoren
sowie die Linkliste
und den Kapitelservice
mit weiterführenden Informationen zu den behandelten
Themen.
Falls Sie das Buch bereits gelesen haben, würden
wir uns über Ihr Feedback
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